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Aktuelle Fortbildungen und Weiterbildungen für Pflegekräfte

Auf dieser Seite finden Sie eine Vielzahl von Fortbildungsangeboten.


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z.B. "Diabetes" oder "Hautpflege"
359 Suchergebnisse

Pfl 02 - Dekubitusprophylaxe
mit Gerhard Kreile

"Jeder dekubitusgefährdete Patient erhält eine Prophylaxe, die die Entstehung eines Dekubitus verhindert." (Aussage im Expertenstandard des DNQP).

Ein Dekubitus gehört zu den gravierenden Gesundheitsrisiken hilfe- und pflegebedürftiger Menschen. Angesichts des vorhandenen Wissens über die weitgehenden Möglichkeiten zur Verhinderung eines Dekubitus ist die Reduzierung auf ein Minimum anzustreben.
Von herausragender Bedeutung ist, dass das Pflegefachpersonal systematische Risikoeinschätzung, Beratung von Betroffenen, Bewegungsförderung, Druckreduzierung und die Kontinuität prophylaktischer Maßnahmen gewährleistet.


Pfl 04 - Diabetes mellitus
mit Gerhard Kreile
Die Zuckerkrankheit (lat.: Diabetes mellitus = honigsüßer Durchfluss) ist eine chronische Erkrankung und macht sich durch erhöhte Blutzuckerwerte bemerkbar.

Die weltweit höchste Rate an Diabetes mellitus wurde bei den Pima, einem Indianervolk im südlichen Arizona, registriert: Die Hälfte aller über 35jährigen und rund 70 Prozent aller über 55jährigen leiden an der Zuckerkrankheit. Noch zu Beginn dieses Jahrhunderts hatte dort kaum eine Person Gewichtsprobleme und der Diabetes mellitus war unbekannt.

Normalerweise liegt der Blutzuckerwert nüchtern zwischen 80 und 126mg/dl (= 4,4 bis 6,9 mmol) und zwei Stunden nach einer Mahlzeit nicht über 160 bis 180mg/dl (= 8,8 bis 9,9 mmol). Ohne Behandlung kann ein Diabetiker seinen Blutzucker nicht in diesem Bereich halten. Wenn der Blutzucker über 180 mg/dl (= 10,0 mmol) steigt, kommt es bei den meisten Diabetikern zu einer Ausscheidung von Zucker im Urin. Die Niere schafft es dann nicht mehr, den Urin zuckerfrei zu halten.

Es gibt Diabetiker, bei denen der erhöhte Blutzucker rein zufällig festgestellt wurde. Unerkannt und unbehandelt ruft er eine lebensbedrohliche Situationen und Folgeerkrankungen hervor, die z.B. zu Arterienveränderungen, Extremitätenamputation oder sogar bis zum Tode führen können. Es sterben heute noch mehr Menschen am Diabetes mellitus, als an Lungenkrebs, Leberzirrhose oder an Autounfällen.

Die Versorgung eines Diabeteskranken beschränkt sich nicht nur in der Gabe von Medikamenten, und in einer Diabetesdiät. Es gehören vielmehr grundlegende pflegerische Prinzipien dazu, an die gedacht werden muss, um umfassend einen Diabeteskranken beraten, betreuen und pflegen zu können.


Pfl 05 - Hautpflege
mit Gerhard Kreile

Die Körperpflege gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. Sie unterstützt die Steigerung des Lebensgefühls und des Wohlbefindens. Das Gefühl des Gepflegtseins hat einen großen Anteil am psychischen Wohlbefinden. Je älter der Mensch, umso anspruchsvoller ist die Haut und desto größer ist auch die Bedeutung einer gezielten Körperpflege.

Dieses Seminar beschäftigt sich mit Aufbau, Bedeutung sowie Pflege der Haut und vermittelt Tipps und Tricks zum richtigen Umgang mit der Körperpflege bei Menschen fortgeschrittenen Alters.

Die sich stark ändernde Alterspyramide in Deutschland steht für ein großes Potential an älteren Menschen, die Beratung und Betreuung auf dem Gebiet der Körperpflege erwarten. Das gilt gleichermaßen für die Senioren in häuslicher Pflege, als auch für die Pflege in Alten- und Pflegeheimen.

Die Steigerung des Selbstwertgefühls durch die tägliche Körperpflege kann durchaus Selbstheilungskräfte aktivieren. Das beschleunigt den Genesungsprozess und verkürzt damit z.B. einen Krankenhausaufenthalt.

Der Körperpflege kommt somit neben der rein medizinischen und ärztlichen Versorgung eine große Bedeutung zu. Eine gepflegte Pflegebedürftige trägt darüber hinaus verständlicherweise auch dazu bei, die Lebensbedingungen zwischen Personal und ihr zu erleichtern und zu verbessern.

Eine bestmögliche Erhaltung der Eigenschaften und Unterstützung der Funktionen der Haut bietet Schutz. Denn eine trockene, spröde und unelastische Haut ist in ihrer Schutzfunktion beeinträchtigt und somit anfällig für Erkrankungen.

Zwischen einem Dekubitus und dem Hautzustand besteht eine enge Wechselbeziehung. Eine nicht intakte Haut begünstigt in kritischen Situationen, z.B. bei einer längeren Bettlägerigkeit, die Entstehung eines Druckgeschwürs.

Vorbeugende Maßnahmen durch eine der Pflegebedürftigen gerechte Pflege können jedoch die Erhaltung und Stärkung der Abwehrkräfte erreichen, die Hautregenerationsfähigkeit fördern, die Durchblutung anregen, Keimbelastungen reduzieren - kurzum: für die Erhaltung einer gesunden Hautbeschaffenheit sorgen.