Zielgruppe: Alle Mitarbeiter(innen) in der Pflege
Die vom Volksmund häufig als „Schüttellähmung" beschriebene Krankheit Morbus Parkinson ist mit weltweit vier Millionen erkrankten Menschen die häufigste neurologische Erkrankung.
Heilbar ist die Krankheit – trotz beachtlicher medizinischer Forschung und Verbesserungen in der Therapie – weiterhin nicht.
Die Krankheit hat einen progredienten Verlauf – d.h., die Symptome bilden sich mit der Zeit mehr und mehr aus. Da viele Symptome Auswirkungen auf die Selbständigkeit des Erkrankten haben, werden viele Parkinsonerkrankte im Verlauf der Zeit von pflegerischen Hilfeleistungen abhängig. Deshalb macht eine Beschäftigung mit diesem Thema für alle Pflegenden Sinn.
Neurologische Erkrankungen – und insbesondere der Morbus Parkinson – gehören zu den am schwierigsten verständlichen Erkrankungen, da sie (anders als z.B. der Oberschenkelhalsbruch oder andere Knochenbrüche) anatomisch-physiologisch sehr komplex und vielschichtig sind.
Der Seminarleiter ist bemüht, ihnen diese Erkrankung möglichst anschaulich darzustellen, ohne auf anatomisch-physiologische Grundlagen zu verzichten, wo diese dem Verständnis dienen.
Inhalt:
- Krankheitsentstehung
- Anatomische Grundlagen
- Symptome des Morbus Parkinson
- Behandlungsmöglichkeiten
- Typische Probleme im Umgang mit Erkrankten und ihren Angehörigen
- Pflegeschwerpunkte bei Morbus Parkinson
Ziel: Symptome und ihre Herkunft verstehen und pflegerische Handlungsschwerpunkte aus ihnen ableiten.
Seminardauer: 1 x 3 bis 1 x 5 Seminarstunden (à 45 Minuten)