Zielgruppe: Alle Mitarbeiter(innen) in der Pflege
Ausreichend zu trinken ist im Alter ein generelles Problem. Das Durstgefühl lässt nach, da die biologische Regulation über die Osmoserezeptoren im Hypothalamus im Alter abgeschwächt wird.
Daher können ältere Menschen ein bestehendes Flüssigkeitsdefizit nicht mehr adäquat wahrnehmen, bei bereits bestehendem Wassermangel klagen sie nicht über Durstgefühl und trinken deshalb nicht ihrem Bedarf entsprechend.
Inhalt:
- Wasser-Elektrolyt-Haushalt
- Auswirkungen von Flüssigkeitsverlust
- Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf
- Definition von Exsikkose und Dehydratation
- Ursachen
- Symptome
- Diagnostische Möglichkeiten
- Pflegerische und therapeutische Möglichkeiten
- Berechnung der erforderlichen Flüssigkeitsmenge (nach MDS)
- Komplikationen
Ziel:
Die Teilnehmer(innen) wissen um die Gefahr bei zu geringer Flüssigkeitszufuhr. Sie können gemeinsam mit dem älteren Menschen und evtl. mit den Angehörigen Erinnerungsstrategien entwickeln, um die Flüssigkeitszufuhr zu sichern und somit den Folgen von zu geringer Flüssigkeitszufuhr vorbeugen.
Seminardauer: 1 x 4 Seminarstunden (à 45 Minuten)