Zielgruppe: Alle Mitarbeiter(innen) in der Pflege
Die Dokumentation von Pflegeleistungen hat eine ständig steigende Bedeutung erhalten. Das Vorhalten einer Leistungsbeschreibung und eines Nachweises der erbrachten Leistungen ist aus drei Aspekten relevant:
- Pflegefachliche Gründe und steigende Professionalisierung der Pflege
- Juristische Gründe
- Anforderungen der Kostenträger (Pflegeversicherung, Krankenversicherung).
Eine unvollständige Dokumentation führt dabei oftmals zu verheerenden Schwierigkeiten – vom Rechtsstreit bis zum Verlust des Vertrages mit den Pflegekassen.
Gleichzeitig wird die Dokumentation von den Pflegenden zumeist als Übel empfunden – nimmt sie doch Zeit in Anspruch, die man glaubt, sinnvoller am Pflegebedürftigen gebrauchen zu können. Hier muss jedoch teilweise ein Umdenken versucht werden. Denn wer zahlt, soll auch wissen warum und wofür! Die Dokumentation muss als legitimer Anspruch der Pflegebedürftigen selbst und der Kostenträger gesehen werden. Ein sinnvolles Dokumentationssystem kann jedoch auch für die Pflegenden eine große Hilfe sein – wenn man es entsprechend nutzt. Hierzu ist ein sicherer Umgang mit dem Dokumentationssystem selbst und das Wissen, was denn eigentlich wie dokumentiert werden muss von Bedeutung.
Nicht zuletzt kann eine vollständige Pflegeplanung und -dokumentation bares Geld wert sein – kann sie doch dem Gutachter bei der Eingruppierung in eine Pflegestufe wichtige Hinweise über den pflegerischen Aufwand geben, den man bei einer Begutachtung nicht immer sofort erkennen kann!
Leistungen:
- Begutachtung der Pflegedokumentation und -planung in Bezug auf fachliche und juristische Anforderungen und Anforderungen der Kostenträger
- Fortbildungen zum Thema Pflegedokumentation & Pflegeplanung für Ihre Mitarbeiter(innen) unter besonderer Berücksichtigung der Beobachtungen aus der Begutachtung
- Verfassen einer Schwachstellenanalyse mit Verbesserungsvorschlägen
Seminardauer: Nur nach Absprache mit dem Dozenten berechenbar