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Mobile Gesundheit in Schleswig-Holstein – Gesundheitsland Schleswig-Holstein präsentiert sich auf dem Hauptstadtkongress in Berlin

14.06.2012
BERLIN. Drei Tage lang präsentiert sich das Gesundheitsland Schleswig-Holstein ab heute (13.6.) auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin. Rund 8000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bereichen des Gesundheitswesens informieren sich in Berlin und diskutieren die aktuellen Fragen der Gesundheitsversor-gung.

Thematischer Schwerpunkt für Schleswig-Holstein ist in diesem Jahr die mobile Ge-sundheit und Telemedizin. Telemedizinische Elemente sind ein wichtiger Bestandteil medizinischer Versorgung in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein. Sie sind oft auch eine Ergänzung und Verbesserung der medizinischen Versorgung insgesamt. Zwei positive Beispiele aus Schleswig-Holstein präsentieren sich in diesem Jahr am Stand der Gesundheitsinitiative:
  • Die telemedizinische Kommunikationsplattform EpiVista des Norddeutschen Epi-lepsiezentrums für Kinder und Jugendliche des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Das DRK betreibt mit der Plattform einen frei verfügbaren elektronischen Behandlungskalender. Der Kalender erfasst alle behandlungsrelevanten Daten in übersichtlicher Form und bindet junge Patientinnen und Patienten sowie ihre Eltern aktiv in die Behandlung und Beurteilung der Ergebnisse ein. Die Therapie kann durch den zeitnahen und kontinuierlichen Datenaustausch optimiert werden. Info: www.drk-epilepsiezentrum.de
  • Projekt „deprexis“, eine internetbasierte Hilfe bei Depressionen der Universität und der Klinik für Psychiatrie Lübeck. Deprexis ist ein online-basiertes Selbsthilfeprogramm für leicht- bis mittelgradige depressive Symptome. Der Verlauf der Symptome soll über ein Jahr mittels Selbst- und Fremdbeurteilungsfragebogen erfasst werden. Das Projekt startet Mitte 2012 und wird durch eine Studie der beteiligten Universitäten auf seine Wirksamkeit in verschiedenen Behandlungssettings untersucht. Partner des Projektes sind die Universität zu Lübeck sowie die Universitäten Bern, Bielefeld, Hamburg, Tübingen, Trier und die GAIA AG.

Quelle: Pressemitteilung, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung Schleswig-Holstein, 13.06.2012