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Die aktuelle Personalsituation in der Pflege ist, wie in mittlerweile allen gesellschaftlichen Diskussionsforen dargestellt und diskutier, als dramatisch einzustufen. Jüngste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit bestätigen die erwartete Situation: Insgesamt 4166 arbeitssuchend gemeldeten Altenpflegern stehen 8617 gemeldete Stellen gegenüber (04/2008).
Viele Wege, dem Fachkräftemangel zu entgegnen, werden diskutiert. Nicht nur in der Pflege erscheint der schillernde Begriff „Zuwanderung“ absolut en vogue zu sein und stellt in den Augen vieler Entscheidungsträger die Generallösung für alle deutschen Personalprobleme dar. Betrachtet man die deutsche Demographie, wird schnell ersichtlich, dass aufgrund der alternden Gesellschaft und angesichts sinkender Geburtenraten die Zuwanderung von potentiellen Arbeitnehmern anderer Länder quasi unumgänglich ist, wenn der Wohlstand der deutschen Gesellschaft aufrecht erhalten werden will.
Falsche Entscheidungen bei der Personalauswahl schlagen sich für das Unternehmen auf der Leistungsund Kostenseite nieder und beeinträchtigen somit den wirtschaftlichen Erfolg. Für den betroffenen, ausgewählten Mitarbeiter bedeutet der Einsatz in einer Position. für die er nicht geeignet ist, eine Unter- oder Überforderung mit den jeweils entsprechenden Konsequenzen. Folgen fehlerhafter Auswahlentscheidungen können z. B hohe Krankenstände, Innere Kündigung und Fluktuation sein.
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