Fach-Zeitschriften in der Pflege – der Auflagencheck

Jeder Akteur in der Pflege, ob Pflegedienstbetreiber, Heimleiter, QM-Beauftragter oder Dozent kennt die einschlägigen Zeitschriften, welche die Themen im Markt aufgreifen, darstellen und auch bestimmen, was in den Fokus rückt und was nicht.

Fast eine Millionen Beschäftigte arbeiten im stationären und ambulanten Pflegemarkt, mehr als 2,5 Mio. Pflegebedürftige werden von mind. doppelt so vielen Angehörigen betreut. Wie viele Menschen erreichen die (Fach-)Zeitschriften mit ihrer Reichweite wirklich. Eine Übersicht der 16 größten (Fach-)Zeitschriften zum Thema Pflege mit einer Gesamtreichweite von 357.000 Stück zeigt, wie wenig Menschen aus der großen Gesamtheit erreicht werden. Dies soll keineswegs die Printprodukte in Frage stellen, aber deutlich machen, wie viel medial getan werden muss, um Reichweite zu erzeugen und damit auch aufzuklären und zu informieren.

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Als Referenzwert für die aufgeführten Auflagenhöhen, kann die Patientenzeitung eines großen regionalen Pflegedienstes dem AHD aus Jesteburg herangezogen werden, der mit einer Auflage von 4.000 Stück im Quartal bereits zu den Top 20 der (Fach-)Zeitschriften in Deutschland gehören würde.

Die führenden Verlage in der Pflege sind Bibliomed und Vincentz Network. Beide Verlage verfügen über ein breites Sortiment an (Fach)-Zeitschriften für Pflegepersonal, Angehörige und Pflegemanagent. Unter den Top 5 kann sich zudem noch die Fachzeitschrift Heilberufe einsortieren, die aus dem Hause Springer Medizin stammt.