Belegungsradar November 2018

Im Belegungsradar November 2018 weisen 542 Pflegeheime eine Änderung in der Patientenzahl im Vergleich zum Vorjahr auf. Im Schnitt sank die Belegungsquote um einen Prozentpunkt.

Insgesamt verzeichneten 255 Pflegeheime einen Anstieg von Kunden, während 287 Pflegeheime weniger Kunden als im Vorjahr beherbergen. Die meisten Änderungen verzeichnen Bayern (132) und Niedersachsen (98). In Bayern müssen 73 Heime einen Kundenabgang hinnehmen, während 59 Heime mehr Kunden als zuvor beherbergen.

Die Nachwehen der Einzelzimmerquote, die im Belegungsradar September in Nordrhein-Westfalen zu einer durchschnittlichen Steigerung um jeweils 7 Prozentpunkte geführt hat, lässt sich im November nicht mehr messen. Indes stieg die Quote in Hessen um im Mittel fünf Prozentpunkte, während Baden-Württemberg im Mittel fünf Prozentpunkte Abgang hinnehmen muss.

Im Belegungsradar November beträgt die durchschnittliche Steigerung minus einen Prozentpunkt.

Insgesamt lässt sich in den neuen Bundesländern eine geringere, durchschnittliche Steigerung messen. Im Schnitt sank die Belegung in den neuen Bundesländern um jeweils 1 Prozent, während die Steigerung in den alten Bundesländern im Schnitt eher gleich blieben. Neben der geographischen Verortung scheinen laut der Analyse von pflegemarkt.com weitere Punkte die Belegungsquote zu beeinflussen. Während Heime, deren Gesamtkosten über dem Bundesmittel von 1.802,06 Euro lagen im Schnitt um fast 6 Prozentpunkte zunahmen, sank die Belegungsquote bei Heimen mit niedrigeren Gesamtkosten sogar um -0,27 Prozentpunkte.

Insgesamt verloren die verzeichneten Pflegeheime im Vergleich zum Vorjahr 1.604 Kunden, konnten jedoch nur 1.377 neue Kunden gewinnen. Somit versorgen die Pflegeheime im Belegungsradar September zusammen 227 Kunden weniger als noch im Vorjahr.