Umbau soll Sanktionen in Bad Oeynhausen entgegenwirken

Wie die Neue Westfälische berichtet, muss das Seniorenzentrum Bethel trotz Umbaußnahmen vorerst Sanktionen hinnehmen: 10 Prozent der 187 Betten dürfen vorerst nicht belegt werden. Nach Informationen der Neue Westfälische soll der Neubau des Seniorenzentrums Bethel schon im Sommer bezugsfertig sein. Insgesamt 15 Millionen Euro soll das Gesundheitswerk
Bethel Berlin in den Standort in Bad Oeynhausen investiert haben.

Die neue Einzelzimmerquote in Nordrhein-Westfalen machte die Umbaumaßnahmen notwendig. Da jedoch der Umbau nicht bis 2018 fertig wurde – und das Seniorenzentrum Bethel nicht die vorgegebene Einzelzimmerquote von 80 Prozent erreicht – folgen nun Sanktionen. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll dies aber der Vergangenheit angehören und statt, wie aktuell 52 Prozent, soll das Pflegeheim bis zu „92 Prozent“ Einzelzimmerquote erfüllen, wie Bethel-Geschäftsführer Joachim Knollmann gegenüber der Neue Westfälische äußert.
Die Pflegeplatzzahl soll weiterhin bei 187 Betten bleiben, jedoch soll es fortan im gesamten Komplex nur noch zehn Doppelzimmer geben. 35 Zimmer entstehen im fünfstöckigen Neubau, alle mehr als doppelt so groß wie die gesetzlichen Anforderungen. Laut Informationen der Neue Westfälische soll auch der Altbau saniert werden. Ende 2019 soll die eine Hälfte, Ende 2020 alles fertig sein. Im über 40 Jahre alten Altbau entstehen aus den Doppelzimmer dann 36 Quadratmeter große Einzelzimmer.

Zudem äußert Geschäftsführer Joachim Knollmann gegenüber der Zeitung, dass man sich vorstellen könnte nach 2020 auch eine Tagespflege anzubieten. „Dann hätten wir alles unter einem Dach: Seniorenwohnungen, Pflegebereich, Pflegedienst, betreutes Wohnen, Menüdienst und Kindergarten. Mehr geht nicht“, so Knollmann im Interview mit der Neue Westfälische.

(Quelle: Neue Westfälische)