Belegungsradar Dezember 2018

Im Belegungsradar Dezember 2018 weisen 445 Pflegeheime eine Änderung in der Patientenzahl im Vergleich zum Vorjahr auf. Im Schnitt sank die Belegungsquote um zwei Prozentpunkte.

Insgesamt verzeichneten 201 Pflegeheime einen Anstieg von Kunden, während 244 Pflegeheime weniger Kunden als im Vorjahr beherbergen. Die meisten Änderungen verzeichnen Baden-Württemberg (87) und Bayern sowie Nordrhein-Westfalen (jeweils 65).

Die Nachwehen der Einzelzimmerquote, die im Belegungsradar September in Nordrhein-Westfalen zu einer durchschnittlichen Steigerung um jeweils 7 Prozentpunkte geführt hat, lässt sich im Dezember nicht mehr spürbar messen. Indes stieg die Quote in Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen um zwei Prozentpunkte, während sie in Sachsen-Anhalt und Hamburg um sieben Prozentpunkte absank.

Der Belegungsradar im Dezember weist starke prozentuale Veränderungen in Hamburg und Sachsen-Anhalt auf.

Insgesamt lässt sich in den neuen Bundesländern eine geringere, durchschnittliche Senkung messen. Im Schnitt sank die Belegung in den neuen Bundesländern um jeweils 1 Prozent, während die Belegung in den alten Bundesländern im Schnitt um zwei Prozent sanken. Neben der geographischen Verortung scheinen laut der Analyse von pflegemarkt.com weitere Punkte die Belegungsquote zu beeinflussen. Während Heime, deren Gesamtkosten über dem Bundesmittel von 1.802,06 Euro lagen im Schnitt um fast 0,2 Prozentpunkte zunahmen, sank die Belegungsquote bei Heimen mit niedrigeren Gesamtkosten sogar um -1,31 Prozentpunkte.

Insgesamt verloren die verzeichneten Pflegeheime im Vergleich zum Vorjahr 1.304 Kunden, konnten jedoch nur 1.109 neue Kunden gewinnen. Somit versorgen die Pflegeheime im Belegungsradar September zusammen 195 Kunden weniger als noch im Vorjahr.