Heinrichs Gruppe: Neues Bauvorhaben in Heinsberg

Eine der bis dato modernsten Pflegeeinrichtungen konnte die Heinrichs Gruppe bereits im Jahr 2017 in der anliegenden Stadt Wassenberg realisieren, nun wird auch in Heinsberg ein zukunftsweisendes Altenpflegeheim errichtet. Im Dezember begannen die Arbeiten auf der Baustelle. Nach der voraussichtlichen Fertigstellung im Frühjahr 2020 bietet die Einrichtung Platz für 68 Bewohner und verfügt über neun zusätzliche Kurzzeitpflegeplätze.

Langjährige Erfahrung und Konzept

Seit 25 Jahren bietet die Heinrichs Gruppe in der Region Pflege. Das langjährig erarbeitete Fachwissen im Pflege- und Seniorenbereich bildet die Grundlage für die Gründung des Standortes in Heinsberg. Hierbei wurde nicht nur der gewonnene Erfahrungsschatz, sondern auch die Weiterentwicklung der bereits bewährten und erfolgreich umgesetzten Wohnform eingebracht, die einer Acht nachempfunden ist. Das Besondere ist, dass die Flurbereiche unendliche Wege in Form von sehr breiten und hellen Korridoren bieten. Die charakteristischen Schleifen schaffen somit durchgehende Wanderungsmöglichkeiten für die zukünftigen Bewohner. Bau- und Architekturkonzept sind auf ein ganzheitliches Betreuungsangebot, unabhängig von körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen, ausgelegt.

Foto: Heinrichs Gruppe/Nina Schulz

Lage und Größe

Direkt am Feldrand „Klevchen“, gegenüber dem Amtsgericht und nahe dem Stadtzentrum Heinsberg gelegen, entsteht das moderne Altenpflegeheim auf einem Grundstück von 9.087 qm. Der dreigeschossige Gebäudekomplex hat eine Größe von 5.779 qm und bildet zusammen mit der umliegenden Natur ein ansprechendes Zuhause im Grünen. Für die Pflegeeinrichtung, welche sich über drei Etagen erstreckt, sind 5.257 qm vorgesehen. Das Betreuungsangebot für Pflegebedürftige, die vorübergehend nicht zuhause betreut werden können, ist im zweiten Obergeschoss angesiedelt und sieht 522 qm vor.

Ausstattung der Heinrichs Gruppe

Idealtypisch für die Bauten der Heinrichs Gruppe zeichnet sich das Gebäude mit lichtdurchfluteten Gängen aus. Der freundliche und helle Stil wird durch Atrien geschaffen, die im Erdgeschoss drei Innenhöfe bilden. Den zukünftigen Bewohnern steht jederzeit die Möglichkeit offen, die drei Innenhöfe der Einrichtung im Erdgeschoss oder zwei Balkone im ersten Obergeschoss zu frequentieren. Zudem lädt der Gartenbereich mit einem angelegten Rundweg zum Spaziergang an der frischen Luft ein. Barrierefreiheit ist von der Eingangstüre bis hin zum Außenbereich gewährleistet.

Die Einrichtung verfügt über folgende Räumlichkeiten für die Bewohner:

  • Bewohnerzimmer (68 Einzelzimmer) mit eigener Nasszelle, verteilt auf drei Etagen
  • Kurzzeitpflegeplätze (9 Zimmer) mit eigener Nasszelle im 2. OG
  • 2 Gruppenräume pro Etage (teilweise mit Küchenzeile)
  • 1 Speisesaal pro Etage
  • 1 Therapieraum pro Etage
  • 1 Pflegebad pro Etage
  • 1 Friseurraum im EG
  • 2 Gemeinschafts-Toiletten pro Etage
  • frei begehbare Außenflächen s.o. (Innenhöfe & Balkone, Terrassen und Garten)

Auf den Wohnbereichen im Erdgeschoss und der 1. Etage entstehen 28 Bewohnerzimmer und je ein Zimmer des Einrichtungssystems MOWA-Living. MOWA-Living richtet sich an Häuser, die sich mit Palliativ-Pflege beschäftigen und eignet sich für Menschen, die überwiegend immobil sind. Die 2. Etage ist mit 12 Bewohnerzimmern und neun Kurzzeitpflegebetten angeordnet. Zudem ist ein großer Veranstaltungsraum im 2. Obergeschoss geplant, der anhand seines separaten Zugangs auch extern genutzt werden kann.

Pflege und Betreuung

Das Pflegekonzept der Einrichtung basiert auf den „Rechten der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen“ der Pflege-Charta. Wir stellen die Individualität und Selbstbestimmung des Menschen in den Vordergrund und arbeiten ressourcenorientiert. Es geht nicht darum, den Bewohnern zu zeigen, dass sie nicht mehr alles können, sondern sie bei dem zu unterstützen, was sie noch können. Dieses Verständnis von Demenz geht auf den britischen Psychogerontologen Tom Kitwood zurück, der den Begriff des personenzentrierten Ansatzes geprägt hat. Für uns haben die Mitentscheidung des Bewohners und seine Selbstbestimmung oberste Priorität. Das ist die Voraussetzung für eine größtmögliche Lebensqualität und Selbstständigkeit der Bewohner – und zugleich das Pflegeleitbild der Heinrichs Gruppe. Von dem neuen Angebot an der Schafhausener Straße in Heinsberg profitieren sowohl alte und pflegebedürftige Menschen als auch deren Angehörige.

Verstärktes Team

Nicht nur räumlich wächst die Heinrichs Gruppe, auch personell wird sie sich verstärken. Derzeit beschäftigt die Heinrichs Gruppe rund 1.000 Mitarbeiter – mit dem Neubau in Heinsberg werden ca. 60 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

(Quelle: Heinrichs Gruppe)