DPF AG staret mit „livree“ neue Marke für Betreutes Wohnen

Wie die auf Investitionen und Management rund um das Thema „alternde Gesellschaft“ spezialisierte DPF AG angibt, hat das Unternehmen ein neues Wohnkonzept für selbstbestimmtes Service-Wohnen gestartet. Die geplanten Neubauprojekte der Marke „livree“ mit einer Wohn- und Nutzfläche von 5.000 bis 7.000 Quadratmetern für 80 bis 100 Wohnungen werden ihren Bewohnern einen Concierge-Service durch RAS und Beratungsleistungen durch den DPF eigenen Betreiber, die „Tertianum Premium Residenzen“, auf hohem Niveau garantieren.

Im öffentlichen Bereich wird „livree“ seinen Bewohnern eine Lobby mit Rezeption, eine Bibliothek und Community-Küche sowie einen Veranstaltungsraum bieten. Optional werden auch ein Fitness- und ein Saunabereich verfügbar sein. Neben der Barrierefreiheit werden die zu „livree“ gehörenden Gebäude zudem die Ausstattungsmerkmale Videoüberwachung und WLAN aufweisen. Die einzelnen Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern werden jeweils mit einer Einbauküche und einem AAL-Konzept (Ambient Assisted Living) ausgestattet.

„Zwei Marktführer bündeln ihre Kompetenz: der beste Concierge-Dienstleister RAS Services GmbH und der exklusivste Premium-Residenzbetreiber Deutschlands TERTIANUM bieten ihr Know-how und ihren Service künftig einer breiteren Zielgruppe an“, erläutert DPF-Vorstandsvorsitzender Felix von Braun den 5-Sterne-Servicegedanken von „livree“. Durch eine eigene Betreibergesellschaft ist zudem ein kontinuierlicher Service gesichert.

Über Kooperationspartner soll den „livree“-Bewohnern bei Bedarf eine große Bandbreite an Aktivitäten, wie Sport, Freizeitaktivitäten, Kultur oder kreative Workshops, aber auch ambulante Pflege, Hausnotruf und Reinigungsservice angeboten werden. „Wir fokussieren uns auf Kunden, die in ihrer eigenen Wohnung so lange wie möglich fit und selbstständig bleiben. Deshalb beraten und helfen wir, bieten aber keine eigenen Pflegeprodukte an. Dadurch schließen wir einen Interessenkonflikt aus“, ergänzt von Braun und zeigt damit auch das Alleinstellungsmerkmal der Marke auf.

Marktanalyse Betreutes Wohnen Plätze pro 10.000 Einwohner ab 65 Jahren

Als Wachstumsziel hat die DPF AG für ihr zukünftiges Tochterunternehmen „livree“ nach dem Markteintritt 2020 oder 2021 zunächst einen jährlichen Zuwachs von zwei bis drei Häusern anvisiert – Tendenz steigend. Bei einer errechneten Nachfrage von 550.000 zusätzlichen Service-Wohnungen für Senioren ergibt sich bei einer durchschnittlichen Größe von 100 Wohneinheiten pro Objekt ein aktuelles Marktpotenzial von etwa 5.500 Häusern.

Als Standort der „livree“-Häuser sieht das Konzept von Stadtzentren oder gute bis sehr gute Stadtteillagen sowie im Ausnahmefall auch sehr attraktive nicht-städtische Lagen vor, die fußläufig zu Geschäften des täglichen Bedarfs und gastronomischen Einrichtungen liegen. Auch eine medizinische Versorgung und eine ÖPNV-Anbindung sollten im Umfeld vorhanden sein.

Bundesweit akquiriert die DPF AG zurzeit geeignete Grundstücke in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern und adäquatem Angebot-Nachfrage-Verhältnis im Segment betreutes Wohnen. Gleichzeitig ist die DPF AG offen für andere Kooperationsmodelle: „Bestandsgebäude erfüllen in der Regel nicht unsere hohen Anforderungen, deshalb setzen wir in erster Linie auf Neubauprojekte. Aufgrund der hohen Servicequalität und des damit einhergehenden Mietniveaus ist ,livree‘ dabei ein attraktiver Partner für Entwickler und Bauträger“, erklärt von Braun.

Grundsätzlich sind drei unterschiedliche Kooperationsmodelle möglich: Zum einen der schlüsselfertige Kauf vom Bauträger – nach Vorgaben und Konzeption von „livree“. Eine zweite Variante ist ein Joint Venture mit Bauträgern auf Projektebene mit dem Ziel eines Globalverkaufs oder einer Privatisierung, bei der „livree“ als Service-Gesellschaft einen Managementvertrag abschließt. Schließlich ist auch eine Rolle von „livree“ als Konzeptlieferant und Service-Gesellschaft mit Managementvertrag und Verkaufsfee denkbar.

(Quelle: DPF AG)