BeneVit erweitert Angebot in Mössingen

Wie die BeneVit Gruppe mitteilt, entsteht in der Johannes-Kepler-Straße in Mössingen (Baden Württemberg) ein neuer moderner Bau, der auf einer Nutzfläche von 1.741 Quadratmetern Platz für 16 barrierefreie und altersgerechte Wohnungen, eine Tagespflege für Senioren, eine betriebliche Kinderbetreuung und Büroräume für „SMT“, die EDV-Firma der BeneVit Gruppe sowie für „pflegemobil“, den ambulanten Dienst der Unternehmensgruppe bietet. 2016 erwarb die BeneVit Immobilien GmbH das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Mück, auf dem nun das neue Gebäude „Wohnen im Quartier“ entsteht.

Auf selbigem Gelände befindet sich in unmittelbarere Nähe bereits das BeneVit-Haus „Blumenküche“, eine Pflegeeinrichtung, die seit 2006 nach dem BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept betrieben wird. Dabei leben die Bewohner in sechs Wohngemeinschaften zusammen. Das Haus bietet insgesamt 68 stationäre Pflegeplätze. Die Anzahl der ursprünglichen 72 Plätze musste aufgrund von neuer Bauvorschriften reduziert werden. Mit „Wohnen im Quartier“ reagiert BeneVit auf unterschiedliche Bedürfnisse gleichermaßen: Auf die steigende Nachfrage nach altersgerechtem Wohnen sowie nach Betreuungsangeboten für Senioren, aber auch auf mehr Raum für wachsende Strukturen innerhalb der Unternehmensgruppe.

BeneVit Mössingen Wohnanlage

Der Kurs bei BeneVit stehe auf moderates und organisches Wachsen. Nach vier Jahren werden jetzt wieder neue Projekte realisiert. „Die Nachfrage an guter Pflege ist groß“, sagt Geschäftsführer Kaspar Pfister. Insbesondere das von BeneVit entwickelte Konzept „stambulant“, das stationäre und ambulante Pflege vereint, sei gefragt. Die BeneVit-Einrichtung in Wyhl sei laut Aussagen von BeneVit derzeit das einzige „stambulante“ Haus in ganz Deutschland. Insgesamt möchte BeneVit in den kommenden Jahren über 100 Millionen Euro investieren. Damit verbunden sind etwa 750 zusätzliche Pflegeplätze und 1000 Arbeitsplätze. „Um dies stemmen zu können, muss auch das Personal in der Zentrale aufgestockt werden“, betont Pfister. Die Räumlichkeiten in der Zentrale, die durch den Umzug der Tagespflege und der Kinderbetreuung frei werden, kommen da also wie gerufen.

Mit dem Bau von „Wohnen im Quartier“ wurde im April dieses Jahres begonnen. Ein offizieller Spatenstich und die feierliche Namensgebung blieben aufgrund von Corona freilich aus. Im kleinen Rahmen sollte das Projekt dennoch seine Würdigung erfahren: BeneVit Geschäftsführer Kaspar Pfister, Claudia Kanz, Leiterin der BeneVit-Bauabteilung, Architekt Norbert Saur und Karl-Josef Rupp, Geschäftsführer des gleichnamigen Bauunternehmens Rupp aus Burladingen sowie Matthias und Alexander Rupp, kamen zusammen, um die Zeitkapsel im Gebäude zu verewigen. „Der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum und anderen altersgerechten Angeboten ist groß und steigt weiter an“, sagt Kaspar Pfister. Mit „Wohnen im Quartier“ will die BeneVit Gruppe dem gerecht werden. „Wir freuen uns sehr, das Angebot in Mössingen zu komplettieren“, ergänzt Claudia Kanz. Das Gebäude wird als Niedrigenergiehaus errichtet, in dem ein innovatives Energiekonzept zum Tragen kommt. „Die Kombination aus Erdwärme, Wärmepumpe und Photovoltaikanlage ermöglicht es, weitestgehend autark von fossilen Energieträgern zu sein“, erläutert die Bauabteilungsleiterin. Nachhaltigkeit ist bei BeneVit schon lange Thema. Die Autoflotte vom ambulanten Dienst besteht größtenteils schon jetzt aus eSmarts und eBikes. Diese werden dann ebenfalls über den selbst erzeugten Strom beim neuen Gebäude betankt. So entsteht ein rundum stimmiges, ökologisches und nachhaltiges als auch innovatives und zukunftsfähiges Gesamtkonzept.

Es ist nicht das erste BeneVit-Bauprojekt, in das eine „Zeitkapsel“ mit Menschenrechtscharta, aktueller Tageszeitung und einer Urkunde verewigt wird. In der Urkunde heißt es unter anderem wörtlich: „Der Bau trägt den Namen Wohnen im Quartier und vereint nicht nur unterschiedliche Funktionen, sondern auch mehrere Generationen unter einem Dach – zukunftsweisend und beispielhaft.“ Im Herbst 2021 rechnet die Unternehmensgruppe mit der Fertigstellung des Gebäudes. Dann können die Räume bezogen werden, ebenso die Wohnungen, wofür es bereits jetzt erste Interessenten gibt.

Quelle: BeneVit Gruppe