Diakonie Salem mit Ersatzbau für Haus Bethesda in Petershagen

In Petershagen-Lahde wird eine neue Wohneinrichtung der Diakonie Stiftung Salem entstehen, wie das Unternehmen mitteilt. Der Bauantrag für das ca. 5.100 m² große Grundstück sei bereits gestellt. In der Dingbreite in Lahde wird ein Investor auf seinem Grundstück die Einrichtung bauen. Die Diakonie Stiftung Salem fungiert als Betreiber. Angestrebt wird die Eröffnung im Frühjahr 2022. Geplant ist ein dreigeschossiges Gebäude mit 5 Wohngemeinschaften á 16 Seniorinnen und Senioren. Alle Wohngemeinschaften sind gleich aufgebaut. Fünf barrierearme Appartements zwischen 45 m² und 60 m² sind zudem zur freien Anmietung vorgesehen.

In Petershagen-Lahde wird eine neue Wohneinrichtung der Diakonie Stiftung Salem entstehen, wie das Unternehmen mitteilt.

„Dieses Gebäude dient als Ersatzbau für das Haus Bethesda. Denn im Haus Bethesda können leider nicht alle gesetzlich geforderten Raumverhältnisse geschaffen werden. Dennoch halten wir an den Räumlichkeiten fest und arbeiten gerade an einem Nachnutzungskonzept.“, berichtet Christian Schultz, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem. Das Haus Bethesda wurde im Jahr 1978 erbaut und verfügt über 138 Pflegeplätze in Einzel- und Doppelzimmern. Im ersten Stock bietet das Haus „Junge Pflege“ für Menschen mit neurologischen Erkrankungen an, die z. B. nach schweren Hirnverletzungen im Wachkoma liegen. Im zweiten und im vierten Stock wohnen Menschen mit verschiedenen altersbedingten Einschränkungen. Im dritten Stock leben Menschen mit demenziellen Erkrankungen.

Auch mit dem Bau dieser Wohneinrichtung in Lahde, möchte die Diakonie Stiftung Salem den neusten Erkenntnissen in Bezug auf Wohnkonzepte für Seniorinnen und Senioren folgen. Das „Wohn-Konzept in Lahde“ soll demnach für eine neue Generation des Wohnens und Lebens im Alter stehen. Derzeit konzipiere ein interdisziplinäres Team der Diakonie Stiftung Salem das Wohn-Konzept rund um die Themen Quartiersarbeit, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Architektur. „Wir wollen ein neues Kapitel in der pflegerischen Infrastruktur aufschlagen, und zwar mit allem, was dazu gehört: Wohnformen, technische Assistenzsysteme, Unterstützungsangebote, Einbindung von Ehrenamt, Quartiersarbeit, Nachhaltigkeit und natürlich gute Pflege.“, führt Carsten Wöhler, Geschäftsbereichsleiter Pflege und Leben bei der Diakonie Stiftung Salem, aus.

(Quelle: Diakonie Stiftung Salem)