Diakonie Stiftung Salem eröffnet Wohnkonzept-Dützen mit 24 Plätzen

Selbstbestimmt Leben im eigenen Quartier – in geselliger Gemeinschaft und bei Bedarf mit pflegerischer Unterstützung: Mit der neuen Wohneinrichtung für Menschen mit Betreuungs- und/oder Pflegebedarf setzt die Diakonie Stiftung Salem ein völlig neues Konzept um. Nach nur 14 Monaten Bauzeit sind auf dem Gelände der ehemaligen Schule Dützen zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften entstanden, in denen künftig bis zu 24 Seniorinnen und Senioren ihr Zuhause finden. Im Obergeschoss des Gebäudes finden sich außerdem neun barrierearme Appartements zur freien Anmietung. Bei einer Übergabefeier, die aufgrund der Corona-Pandemie im kleinen Kreis und unter Einhaltung besonderer Hygienestandards stattfand, wurde das neue Wohngebäude jetzt präsentiert.

Christian Schultz, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem, begrüßte die Gäste auf dem Gelände des neuen Wohngebäudes. Mit einer Andacht feierten die Besucherinnen und Besucher die Fertigstellung des Hauses. „In der Gemeinschaft in diesem Haus wird etwas von Gottes Segen spürbar werden“, sagte Pfarrer Thomas Lunkenheimer, theologischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem. Danach richtet Christian Schultz ein Grußwort an die Gäste, in dem er insbesondere den begleitenden Behörden und allen am Bau beteiligten Gewerken aus der Region dankte. „Wir haben hier ein ambitioniertes Projekt realisiert. In nur 14 Monaten Bauzeit vom ersten Spatenstich bis heute“, sagte Christian Schultz. Als Geschenk für das neue Wohngebäude überreichte der Vorstand der Diakonie Stiftung Salem einen Haussegen an Geschäftsbereichsleiter Carsten Wöhler und Claudia Poier, Leiterin der Diakoniestation Minden. Das Segenswort auf Glas wird künftig im Eingangsbereich des neuen Gebäudes hängen. Hans-Jörg Deichholz, Sozialdezernent des Kreises Minden-Lübbecke, ging in seinem anschließenden Grußwort auf das innovative Konzept des neuen Hauses ein. „Dieses Wohngebäude ist eine Bereicherung für die Stadt Minden“, sagte Hans-Jörg Deichholz. Bürgermeister Michael Jäcke hob in seinem Grußwort die besondere Geschichte des Areals hervor, das eben nicht an den Meistbietenden verkauft worden sei, sondern konzeptbezogen zur weiteren Entwicklung des Quartiers. „Ich hoffe, dass wir gemeinsam mit der Diakonie Stiftung Salem noch viele solcher Projekte umsetzen können“, so Michael Jäcke.

Mit der neuen Wohneinrichtung für Menschen mit Betreuungs- und/oder Pflegebedarf setzt die Diakonie Stiftung Salem ein völlig neues Konzept um

In Kleingruppen konnten die Gäste danach das neue Wohngebäude besichtigen. Im Erdgeschoss befinden sich hier zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften für jeweils 12 Personen. Alle künftigen Bewohnerinnen und Bewohner haben hier ein eigenes Zimmer mit Bad, das sie nach eigenen Wünschen und Vorstellungen einrichten können. Ein vollständig eingerichtetes Musterzimmer steht bereits für Besichtigungen zur Verfügung. Dazu kommt ein großer Gemeinschaftsbereich, mit Wohnzimmer, Esszimmer, Küche und Garten, den die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngemeinschaften gemeinsam nutzen. 

Die zukünftigen Mieterinnen und Mieter können in der neuen Wohneinrichtung auf eine ambulante pflegerische Begleitung zurückgreifen, die je nach Bedarf individuell mit dem ambulanten Pflegedienst der Diakonie Stiftung Salem vereinbart wird. Durch eine Service-Pauschale wird außerdem die Reinigung der Gemeinschaftsräume, die Mahlzeitenversorgung und die Bereithaltung einer 24-Stunden-Präsenz sichergestellt.

Voraussichtlich Mitte Oktober ziehen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in das neue Wohngebäude ein.

(Quelle: Diakonie-Stiftung Salem)