Die Specht Gruppe veräußert ihre Einrichtung, die Seniorenresidenz Mirabilis, an eine Schweizer Vorsorgekasse. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wobei die Transaktion im Rahmen eines Asset-Deals erfolgte. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Specht Gruppe vom 28. Juli hervor. 

Erst im letzten Jahr wurde die sich in Nienstädt befindliche Pflegeeinrichtung fertiggestellt und befindet sich bereits im Betrieb. Konkret verfügt die Seniorenresidenz über 97 stationäre Pflegeplätze, wobei die Immobilie an eine Tochtergesellschaft der Specht Gruppe vermietet ist. Die Dauer des Mietvertrages beläuft sich auf 25 Jahre. Zudem erfüllt die Einrichtung die weiter steigenden ESG-Anforderungen, da sie im KfW-40-Standard errichtet wurde und unter anderem über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sowie eine Photovoltaikanlage verfügt. 

Veräußerung der Seniorenresidenz Mirabilis von der Specht Gruppe

Dass sich eine Schweizer Vorsorgekasse für dieses Investment entschieden hat, bestätigt das Vertrauen in die Assetklasse Pflege. Angesichts des demografischen Wandels bleibt der Bedarf an modernen Pflegeangeboten hoch – entsprechend positiv blicken wir auf die weitere Entwicklung des Marktes,“ äußert sich Rolf Specht, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Specht Gruppe, zum Verkauf der Einrichtung. 

Die Specht Gruppe aus Bremen um ihren geschäftsführender Gesellschafter Rolf Specht hat bereits mehr als 150 Pflegeimmobilien realisiert. Außerdem gehören zur Unternehmensgruppe ein ambulanter Pflegedienst mit mehreren Standorten, zahlreiche Tagespflegeeinrichtungen als auch rund 600 Senioren-Wohnungen in Bremen und Niedersachsen. Auch unter den Namen der “Specht Residenzen” und “Modern Care” betreibt die Gruppe zurzeit 20 stationäre Pflegeeinrichtungen, drei ambulante Pflegedienste sowie drei Senioren-Wohngemeinschaften. 

 

(Pressemitteilung Specht-Gruppe)