Die Abtei St. Hildegard und Neue Humane Pflege gründen den ambulanten „Pflegedienst St. Hildegard“. Für die Abtei St. Hildegard ist dies der Start eines Transformationsprozesses, um die benediktinische Leben zu bewahren, denkmalgeschützte Gebäude instand zu halten und wertorientierte Partner gezielt in die klösterlichen Strukturen zu integrieren. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Abtei St. Hildegard vom 23. Juli hervor. 

Das konkrete Ziel der Transformation ist es, den Ort und das Engagement der Benediktinerinnen zukunftsfähig aufzustellen. Dafür sollen innovative und nachhaltige Nutzungskonzepte der Gebäude realisiert und die Abtei, welche 1904 gegründet wurde, schrittweise zu einem kleinen Quartier – einem „Haus des Lebens“ – entwickelt werden. Der Aufbau des Pflegedienstes ergänzt dieses Konzept um einen weiteren wichtigen Schwerpunkt, ist jedoch nur ein Element des künftigen, vielschichtigen Quartiers.  

Ambulanter Pflegedienst St. Hildegard wird neugegründet

Aufgrund der überregionalen Bedeutung wird das weitreichende Transformationsvorhaben wird durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ sowie durch die Stadt Rüdesheim am Rhein nachhaltig gefördert. Der Pflegedienst St. Hildegard versorgt künftig sowohl die pflegebedürftigen Ordensschwestern in der Abtei als auch pflegebedürftige Menschen in der Region. 

Ulrich Zerhusen, Geschäftsführer der Neue Humane Pflege Beteiligungs GmbH, über den neuen Pflegedienst: „Wir stehen am Beginn einer langfristigen Entwicklung. Die Kooperation ermöglicht es, moderne Pflegekompetenz mit dem werteorientierten Fundament des Klosters zu verknüpfen und das geplante Quartierskonzept über die nächsten Jahre Schritt für Schritt zu realisieren.“ 

Die Neue Humane Pflege Beteiligungs GmbH wurde 2025 von Ulrich Zerhusen und Stephan Kohorst in Dortmund gegründet. Das Unternehmen ist auf Beteiligungen an inhabergeführten Pflegeunternehmen spezialisiert, um diese im Rahmen von Nachfolgelösungen langfristig und nachhaltig weiterzuentwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Transformation von Klöstern und ordenseigenen Einrichtungen. 

 (Pressemitteilung NEUE HUMANE PFLEGE )