Sie möchten wissen, wie sich die ambulante Pflege in einem spezifischen Bundesland entwickelt? Mit unseren Kurzanalysen für die ambulante Pflege auf Bundeslandebene erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die ambulante Versorgungssituation. Die Analyse auf Bundeslandebene beinhaltet Angaben zur Bevölkerungsstruktur, zum Versorgungsmix, zur Historischen Entwicklung, zu den Top 5 Pflegeheimbetreibern und zur Pflegequalität. Wir haben für Sie die spannendsten Entwicklungen pro Bundesland zusammengetragen.
In Baden-Württemberg werden etwa 17% der Pflegebedürftigen professionell durch ambulante Pflegedienste versorgt. Der Anteil der durch ambulante Pflegedienste versorgte Pflegebedürftige steigt bis 2050 leicht auf 19% an. Somit ergibt sich nominal eine Steigerung der Nachfrage in der ambulanten Pflege um ca. 55.400 zusätzliche Versorgungen, dies entspricht einem Wachstum von insgesamt 59%.
In Bayern wurden von 2018 bis Ende 2024 insgesamt 455 ambulante Pflegedienste neu eröffnet. Im gleichen Zeitraum wurden 381 ambulante Pflegedienste geschlossen. Das nominale Wachstum beträgt im Auswertungszeitraum ein Plus von 74 Pflegedienststandorten oder ein Wachstum von 3 Prozent.
Home Instead als bundesweit führender ambulanter Anbieter ist auch in Berlin mit 10 Standorten und 1.796 Versorgungen einer der größten Anbieter. Ansonsten ist der Markt sehr regional und kleinteilig, die Caritas Altenhilfe gGmbH ist der größte Pflegedienstleister in Berlin.
Gemäß Auswertung der MD-Berichte ist eine in der Tendenz schwankenden Qualität der (Dokumentation der) Pflege in Brandenburg festzustellen. Lag die durchschnittliche Benotung der ambulanten Pflegedienste 2021 bei 1,16, hat sich die durchschnittliche Bewertung 2024 auf 1,22 verschlechtert.
Im Zeitraum von 2018 bis Ende 2024 wurden in Bremen insgesamt 14 ambulante Pflegedienste neu eröffnet. Im gleichen Zeitraum wurden 15 ambulante Pflegedienste geschlossen. Es gibt einen nominalen Rückgang im Auswertungszeitraum von -1 Pflegedienststandort oder ein Rückgang von -1 Prozent.
Der ASB Landesverband Hamburg e.V. ist der führende Anbieter in der ambulanten Pflege in Hamburg. Sie haben 17 Standorte und versorgen 2.343 Patienten. Auffällig ist, dass sich die Top 5 Pflegedienstbetreiber bis auf einen in gemeinnütziger Hand befindet.
Aktuell werden etwa 20% der Pflegebedürftigen in Hessen professionell durch ambulante Pflegedienste versorgt. Der Anteil der durch ambulante Pflegedienste versorgte Pflegebedürftige steigt bis 2050 leicht auf 21%. Somit ergibt sich nominal eine Steigerung der Nachfrage in der ambulanten Pflege um ca. 36.000 zusätzliche Versorgungen, dies entspricht einem Wachstum von insgesamt 49%.
Während im Zeitraum von Ende 2017 bis Ende 24 die Zahl der Standorte ambulanter Pflegedienste um 8 Prozent zugenommen hat, ist im gleichen Zeitraum die Zahl der versorgten Kunden um 52% gestiegen. Die Zahl der Versorgungen weicht zur amtlichen Statistik deshalb ab, da der MD-Bericht als Quelle neben Pflegebedürftigen auch Krankenkassenleistungen und Beratungsleistungen mitzählt. Schlussfolgerung: Die ambulanten Dienste sind im Auswertungszeitraum gewachsen und versorgen deutlich mehr Patienten.
Während im Zeitraum von Ende 2017 bis Ende 2024 die Zahl der Standorte ambulanter Pflegedienste um 6 Prozent zugenommen hat, ist im gleichen Zeitraum die Zahl der versorgten Kunden um 48% gestiegen. Die Zahl der Versorgungen weicht zur amtlichen Statistik deshalb ab, da der MD-Bericht als Quelle neben Pflegebedürftigen auch Krankenkassenleistungen und Beratungsleistungen mitzählt. Schlussfolgerung: Die ambulanten Dienste sind im Auswertungszeitraum gewachsen und versorgen deutlich mehr Patienten.
Während im Zeitraum von Ende 2017 bis Ende 2024 die Zahl der Standorte ambulanter Pflegedienste in Nordrhein-Westfalen um 18 Prozent zugenommen hat, ist im gleichen Zeitraum die Zahl der versorgten Kunden um 62% gestiegen. Die Zahl der Versorgungen weicht zur amtlichen Statistik deshalb ab, da der MD-Bericht als Quelle neben Pflegebedürftigen auch Krankenkassenleistungen und Beratungsleistungen mitzählt. Die ambulanten Dienste sind im Auswertungszeitraum gewachsen und versorgen deutlich mehr Patienten.
Das Deutsche Rote Kreuz Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. ist der führende Anbieter in der ambulanten Pflege in Rheinland-Pfalz. Sie haben 12 Standorte und versorgen 1.858 Patienten. Auffällig ist, dass sich die Top 5 der Pflegedienstbetreiber in gemeinnütziger Hand befindet.
Im Saarland ist gemäß Auswertung der MD-Berichte eine in der Tendenz sinkende Qualität der (Dokumentation der) Pflege festzustellen. Lag die durchschnittliche Benotung der ambulanten Pflegedienste 2019 bei 1,12, hat sich die durchschnittliche Bewertung 2024 auf 1,2 verschlechtert.
Gemäß Auswertung der MD-Berichte ist eine in der Tendenz sinkende Qualität der (Dokumentation der) Pflege in Sachsen festzustellen. Lag die durchschnittliche Benotung der ambulanten Pflegedienste 2022 bei 1,49, hat sich die durchschnittliche Bewertung 2024 mit 1,47 wieder leicht verbessert.
Aktuell werden etwa 25% der Pflegebedürftigen in Sachsen-Anhalt professionell durch ambulante Pflegedienste versorgt. Der Anteil der durch ambulante Pflegedienste versorgte Pflegebedürftige steigt bis 2050 leicht auf 26%. Somit ergibt sich nominal eine Steigerung der Nachfrage in der ambulanten Pflege um ca. 7.000 zusätzliche Versorgungen, dies entspricht einem Wachstum von insgesamt 16%.
Die Diakonisches Werk Altholstein GmbH ist der führende Anbieter in der ambulanten Pflege in Schleswig-Holstein. Sie haben 10 Standorte und versorgen 3.951 Patienten. Auffällig ist, dass sich die Top 5 Pflegedienstbetreiber alle in gemeinnütziger Hand befinden.
Während im Zeitraum von Ende 2017 bis Ende 2024 die Zahl der Standorte ambulanter Pflegedienste um 4 Prozent zugenommen hat, ist im gleichen Zeitraum die Zahl der versorgten Kunden um 72% gestiegen. Die Zahl der Versorgungen weicht zur amtlichen Statistik deshalb ab, da der MD-Bericht als Quelle neben Pflegebedürftigen auch Krankenkassenleistungen und Beratungsleistungen mitzählt. Schlussfolgerung: Die ambulanten Dienste sind im Auswertungszeitraum gewachsen und versorgen deutlich mehr Patienten.

















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